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MiD 2002:

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Hauptstudie:

Die Hauptstudie MOBILITÄT IN DEUTSCHLAND startete nach einer im Frühjahr 2001 durchgeführten Methodenstudie im November 2001 und ist inzwischen abgeschlossen. Näheres siehe hier.

MOBILITÄT IN DEUTSCHLAND setzt die 1976 in Deutschland begonnenen KONTIV-Erhebungen fort. Deren Design wurde weiterentwickelt und modernen Erhebungstechniken angepasst. Erstmalig wird die Studie fast vollständig telefonisch durchgeführt. Dieses Erhebungsverfahren bietet vor allem den Vorteil, die Wegeerfassung für die abzubildenden Stichtage zuverlässiger als bisher durchführen zu können.

 

Darüber hinaus verwirklicht MOBILITÄT IN DEUTSCHLAND eine Reihe weiterer Innovationen:

  • Es werden alle Mitglieder eines Haushalts einschließlich der Kinder selbst oder stellvertretend befragt.
  • Zusätzlich zu den Wegen am Stichtag werden allgemeine Einstellungsmuster und Gewohnheiten bei der Verkehrsmittelnutzung erhoben. Dadurch wird erstmalig eine auf der allgemeinen Verkehrsmittelnutzung basierende Typisierung der Haushalte möglich. Sie ergänzt die Stichtagsinformation, die vor allem zu Hochrechnungszwecken genutzt wird.
  • Das Interview findet mehrstufig statt: auf eine Rekrutierungsinterview erfolgt der Versand von Informationen zu einem Stichtag, anschließend ein Erinnerungsanruf unmittelbar vor dem Stichtag und in einem begrenzten Zeitfenster nach dem Stichtag die Erhebung der am Stichtag zurückgelegten Wege.
  • Die Stichprobe besteht aus Einwohnermeldeamtsstichproben in bundesweit knapp 500 Gemeinden. So wird die Stichprobenkontrolle und -transparenz deutlich verbessert.
  • Ergänzende Non-Response-Befragungen liefern Erkenntnisse zu Ausfallgründen und können bei der Auswertung herangezogen werden.
  • Durch einen Methodenmix aus telefonischen und schriftlichen Erhebungen wird der Rücklauf optimiert.

Die realisierte Stichprobe wird 50.000 Haushalte umfassen. Dies entspricht einer Zahl von deutlich über 100.000 Personeninterviews und knapp 400.000 erfassten Wegen. Sie unterteilt sich in eine Basisstichprobe von 25.000 Haushalten und regionale Aufstockungen in gleicher Größenordnung. Für jedes Bundesland können eigene Ergebnisse geliefert werden. Zusätzlich wird die Stichprobe nach bestimmten Gebietstypen kontrolliert. Die regionalen Aufstockungen ermöglichen vertiefende Analysen in bestimmten Teilgebieten (beispielsweise in einzelnen Bundesländer, Verkehrsverbünden, Städten und Landkreisen).